Den meisten Unternehmen fehlen weder Themen noch gute Geschichten. Es fehlt ein Ablauf, der auch dann funktioniert, wenn das Tagesgeschäft voll ist.
Das Problem ist selten Ideenmangel
Wenn ich mit Inhaberinnen und Inhabern über Social Media spreche, höre ich häufig denselben Satz: Eigentlich hätten wir genug zu erzählen. Das stimmt fast immer. Im Unternehmen entstehen laufend Projekte, Kundenfragen, neue Leistungen, Einblicke in die Arbeit und Geschichten aus dem Team. Trotzdem bleibt der letzte Beitrag mehrere Wochen alt.
Der Grund ist meist nicht fehlende Motivation. Social Media konkurriert mit Aufträgen, Personalfragen, Kundenterminen und allem, was sofort erledigt werden muss. Für einen Beitrag braucht es außerdem mehr als eine spontane Idee. Jemand muss das Thema auswählen, Material aufnehmen, den Text schreiben, Rückmeldungen einholen und den Inhalt veröffentlichen. Ohne klare Zuständigkeit fällt diese Kette an irgendeiner Stelle auseinander.
Ein fester Termin verändert den Prozess
Regelmäßigkeit entsteht nicht dadurch, dass sich jemand vornimmt, künftig häufiger zu posten. Sie entsteht durch Termine und einen wiederholbaren Ablauf. In meiner Social-Media-Begleitung bündeln wir deshalb die Themen eines ganzen Monats in einem kurzen Planungs- und Auswertungstermin. Danach folgt ein kompakter Drehtag im Unternehmen.
Aus diesem Material entwickle ich Reels, ergänzende Beiträge, Captions und Storymaterial. Schnitt, Untertitel, Gestaltung, Redaktionsplanung und auf Wunsch auch die Veröffentlichung liegen anschließend bei mir. Für das Unternehmen bleiben zwei feste Berührungspunkte. Das reduziert Abstimmungen und verhindert, dass jede Woche erneut bei null begonnen wird.
Der Arbeitsalltag liefert den Content
Guter Unternehmenscontent muss nicht künstlich erfunden werden. Häufig liegen die besten Themen bereits in den Fragen, die Kunden täglich stellen. Auch ein typischer Arbeitsschritt, ein häufiges Missverständnis, ein neues Projekt oder die Vorstellung eines Mitarbeitenden kann zum Beitrag werden.
Im Planungstermin sortieren wir diese Beobachtungen nach dem Ziel des Unternehmens. Wer Fachkräfte sucht, braucht andere Schwerpunkte als ein Betrieb, der seine Leistungen verständlicher machen oder lokal bekannter werden möchte. So entsteht Content mit einem klaren Zweck, statt eine zufällige Sammlung von Trends.
Was Unternehmen davon haben
Ein verlässlicher Prozess schafft zuerst Entlastung. Das Team muss Social Media nicht dauerhaft mitdenken und bekommt trotzdem einen regelmäßigen Auftritt. Gleichzeitig bleibt die Kommunikation glaubwürdig, weil die Inhalte aus dem echten Unternehmen kommen und die Menschen vor Ort sichtbar werden.
Eine bestimmte Reichweite kann niemand seriös garantieren. Planbar sind jedoch die Arbeitsweise, die vereinbarten Inhalte, die Freigabe und die regelmäßige Auswertung. Genau dort beginnt eine Zusammenarbeit, die nicht von spontaner Energie abhängig ist.
Persönliches
Potenzialgespräch
Wenn Social Media bei Ihnen immer wieder liegen bleibt, schauen wir uns in einem 20-minütigen Potenzialgespräch an, welcher Ablauf zu Ihrem Unternehmen passt.
